Häufige Fragen (FAQ)
Die wichtigsten Antworten über die Telma AG, unsere Leistungen und Produkte – allgemein und aus Ihrer Branche.
Was macht die Telma AG?
Die Telma AG ist ein Kompetenzzentrum für Industrieelektronik mit drei Geschäftsbereichen: kundenspezifische Elektronikentwicklung (Beratung, Entwicklung, Industrialisierung, Fertigung und Life-Cycle-Management aus einer Hand), EMS-Lohnfertigung mittlerer Stückzahlen zu kompetitiven Kosten sowie acht Eigenproduktlinien – darunter Wassermelder, optische Warnsysteme, Wasserdesinfektion, Niveauregler, Messumformer, Motorlastüberwachung, das Relais SYR93 und ArcoGard.
Wo ist die Telma AG ansässig und wie kann ich Kontakt aufnehmen?
Die Telma AG hat ihren Sitz am Telmaweg 2 in 3662 Seftigen (Kanton Bern, Schweiz). Sie erreichen Telma telefonisch unter +41 33 359 30 50 oder per E-Mail an info@telma.ch.
Ist die Telma AG zertifiziert?
Ja. Die Telma AG ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert (SQS/IQNet). Der Zertifikatsumfang deckt Beratung, Engineering, Hard- und Softwareentwicklung, Typenprüfung, Fertigung, Prüfung, Vertrieb und Wartung ab. Die Zertifikate stehen im Downloadbereich zur Verfügung.
Fertigt Telma in der Schweiz?
Ja. Telma bekennt sich zum Fertigungsstandort Schweiz: Die Serienfertigung erfolgt zu 100 % Swiss Made am Firmensitz in Seftigen – mit SMD-Automatenbestückung, THT-Handbestückung, Montage und Prüfung nach Norm IPC-A-610.
Welche Losgrössen und Stückzahlen fertigt Telma?
Telma ist auf die Anforderungen von Schweizer Kunden sowie auf die Fertigung mittlerer Stückzahlen zu kompetitiven Kosten spezialisiert (High-Mix). Das Angebot beinhaltet Komponentenbeschaffung, SMD- und THT-Bestückung sowie Montage und Prüfung kompletter Baugruppen.
Entwickelt Telma Elektronik für Bahnfahrzeuge nach EN 50155?
Ja. Bahnelektronik ist seit rund dem Jahr 2000 ein Schwerpunkt. Telma entwickelt Steuerungen nach EN 50155 (elektronische Einrichtungen auf Schienenfahrzeugen) und beherrscht bahnspezifische Kommunikationstechnologien wie IBIS und TRDP. Kunden sind unter anderem SBB, RhB, BLS und Stadler Rail.
Kann Telma meine bestehende Steuerung redesignen oder abgekündigte Bauteile ersetzen?
Ja. Im Life-Cycle-Management bietet Telma Redesign (Funktionserweiterungen Hard- und Software), Reengineering (Komponenten-/Baugruppenersatz), End-of-Life- und Obsolete-Management an. Die «Analyse Redesign Elektroniksteuerung» ist für Gerätehersteller kostenlos und unverbindlich.
Was kostet eine erste Beratung für ein Elektronikprojekt?
Die «Erstberatung Elektronikprojekt» kostet CHF 590.– inklusive Fahrtkosten und ist in der ganzen Schweiz verfügbar. Sie umfasst einen Besuch vor Ort sowie eine Präsentation mit Machbarkeitseinschätzung, Lösungsansätzen und grober Kostenschätzung – auf Basis der Erfahrung aus über 300 umgesetzten Elektronikprojekten.
Bietet Telma EMV-Prüfungen an?
Telma verfügt über einen eigenen Messplatz für entwicklungsbegleitende EMV-Vorprüfungen. Grosses Know-How und eigene EMV-Testausrüstung garantieren normenkonforme Produkte, ohne dass für jede Vorprüfung ein externes Labor nötig ist.
Welche Prüf- und Testverfahren bietet die Fertigung von Telma?
Die Prüfkette umfasst optische Inspektion (AOI/MOI), Röntgeninspektion, Funktionstest (FKT), In-Circuit-Test (ICT) und Burn-in. Gefertigt wird nach Norm IPC-A-610.
Beschafft Telma die Komponenten selbst?
Ja. Im Turnkey-Modell übernimmt Telma die komplette Komponentenbeschaffung mit EDV-optimierter Materialbewirtschaftung. Enge und langfristige Partnerschaften mit Lieferanten sichern Lieferbereitschaft und Flexibilität.
Welche Eigenprodukte bietet Telma an?
Acht Produktlinien: Wassermelder/Leckagemelder (u. a. GLW200, WLF100, Leck-Puck), optische Warnsysteme (Lichtschlangen, tevilux®-Bodenleuchten, Warnleuchte 750 VDC), Wasserdesinfektion mit Silberionen (Steuerung SW200), Niveauregler (Serie NL), Messumformer (MUL-D2/D4), Motorlastüberwachung (PC1.8–PC10), das Synchronkontrollrelais SYR93 sowie ArcoGard zur Lichtbogenerkennung an Stromabnehmern.
Erkennt der Telma-Wassermelder auch entmineralisiertes Wasser (VE-Wasser)?
Ja. Die konduktiven Leckagemelder von Telma detektieren Trinkwasser, entmineralisiertes Wasser (VE-Wasser), Emulsionen, Säuren und Laugen. Durch das Zusammenschalten mehrerer Sensoren ist eine flächendeckende Überwachung möglich; mit dem Funk-Wassermelder WLF100 (Wireless M-Bus) gelingt dies auch ohne Verkabelung.
Für welche Branchen und Unternehmen arbeitet Telma?
Schwerpunkte sind Steuerungen für Anlagen- und Apparatebau, Maschinenbau, Gebäude- und Bahntechnik. Zu den Kunden zählen unter anderem SBB, Rhätische Bahn, BLS, Stadler Rail, Sersa, Enotrac, Furrer+Frey, Kummler+Matter, Bucher, Wandfluh, Afag, Trunz, Pulsolution und Juice Technology.
Seit wann gibt es die Telma AG – ist sie ein Familienunternehmen?
Die Telma AG wurde 1975 in Bern gegründet und feierte 2025 ihr 50-jähriges Jubiläum. Sie ist familiengeführt (Familie Bolla); Geschäftsführer ist Adrian Bolla, Verwaltungsratspräsident Mario Bolla. Das Unternehmen beschäftigt 40 Mitarbeitende, davon 2 Lernende.
Fragen aus Ihrer Branche
Die folgenden Antworten richten sich an Entscheider in den drei Kernbranchen von Telma: Bahn & ÖV, Maschinen-/Apparatebau sowie Gebäude-, Wasser- und Energietechnik.
Bahn & ÖV
Fragen von Instandhaltungs-, Projekt- und Beschaffungsverantwortlichen bei Bahnunternehmen, Fahrzeugherstellern und Bahntechnik-Firmen.
Welche Schweizer Firmen entwickeln kundenspezifische Elektronik nach EN 50155 für Schienenfahrzeuge?
Die Telma AG in Seftigen entwickelt seit rund 2000 Elektronik nach EN 50155 (elektronische Einrichtungen auf Schienenfahrzeugen) – inklusive der bahnspezifischen Kommunikationstechnologien IBIS und TRDP. Kunden sind unter anderem SBB, Rhätische Bahn, BLS und Stadler Rail. Mehr dazu auf den Seiten Entwicklungskompetenzen und Leistungen.
Wer bietet optische Warnsysteme für Fahrleitungen in Bahnwerkstätten und Depots an?
Telma bietet ein komplettes Programm optischer Warnsysteme: ein- und zweifarbige LED-Lichtschlangen (LS710), befahrbare tevilux®-Bodenleuchten und Infoleuchten, die Warnleuchte 750 VDC mit Speisung direkt ab Fahrleitung, mobile Warnsäulen und passende Steuerungen. Die Systeme sind weltweit im Einsatz – von den Instandhaltungswerken des ICE Sapsan bis zu Tramdepots.
Welche Systeme zur Lichtbogenerkennung am Stromabnehmer gibt es, die ohne Neuzulassung des Fahrzeugs auskommen?
ArcoGard von Telma erkennt Lichtbögen zwischen Fahrleitung und Stromabnehmer berührungslos am hochfrequenten Rauschen des Fahrstroms, bevor sie entstehen. Da kein Kontakt zu stromführender Infrastruktur besteht, ist der Einbau ohne Neuzulassung des Fahrzeugs möglich. ArcoGard befindet sich in der Markteinführungsphase.
Wer kann Steuerungen in älteren Bahnflotten nachrüsten oder ersetzen (Refit)?
Telma modernisiert Steuerungen in Bestandsflotten: Redesign und Reengineering, Ersatz abgekündigter Komponenten und Life-Cycle-Management über Jahrzehnte. Referenzbeispiel: die Bordrechner-Überwachung für SBB-Flotten (DPZ/HVZ). Einstieg ist die kostenlose Analyse Redesign Elektroniksteuerung.
Maschinen-, Apparatebau & Hydraulik (OEM)
Fragen von Entwicklungsleitern, CTOs und Produktverantwortlichen in Schweizer KMU mit eigener Produktlinie.
Wer entwickelt und fertigt kundenspezifische Elektroniksteuerungen in der Schweiz – alles aus einer Hand?
Die Telma AG verbindet Beratung, Entwicklung, Industrialisierung, Fertigung und Life-Cycle-Management unter einem Dach in Seftigen – mit der Erfahrung aus über 300 umgesetzten Elektronikprojekten. Kunden sparen Zeit und Koordinationsaufwand, weil Entwicklung und Fertigung am selben Ort stattfinden.
Welche EMS-Lohnfertiger in der Schweiz fertigen mittlere Losgrössen zu kompetitiven Kosten?
Telma ist auf genau diese Nische spezialisiert: mittlere Stückzahlen für Schweizer Kunden, mit Turnkey-Komponentenbeschaffung, SMD- und THT-Bestückung, Montage und Prüfung nach IPC-A-610 – 100 % Swiss Made, ohne die Mindestmengen von Offshore-Anbietern.
Unsere Elektroniksteuerung hat abgekündigte Bauteile – wer kann sie redesignen?
Telma übernimmt Obsoleszenzmanagement: Redesign (Funktionserweiterungen Hard- und Software), Reengineering (Komponenten- und Baugruppenersatz) sowie End-of-Life-Management. Der Einstieg ist kostenlos: die Analyse Redesign Elektroniksteuerung liefert eine unverbindliche Einschätzung zu Bedarf und Aufwänden.
Was kostet eine erste Beratung für ein Elektronikprojekt in der Schweiz?
Die Erstberatung Elektronikprojekt von Telma kostet CHF 590.– inklusive Fahrtkosten und ist in der ganzen Schweiz verfügbar. Sie umfasst einen Besuch vor Ort und eine Präsentation mit Machbarkeitseinschätzung, alternativen Lösungsansätzen und grober Kostenschätzung.
Gebäude-, Wasser- & Energietechnik
Fragen von technischen Leitern, Facility Managern und Betreibern von Rechenzentren, Spitälern, Tanks, Pumpwerken und Trinkwasseranlagen.
Welcher Wassermelder erkennt auch entmineralisiertes Wasser (VE-Wasser) – z. B. im Rechenzentrum?
Die konduktiven Wassermelder von Telma erkennen neben Leitungs- und Prozesswasser auch entmineralisiertes Wasser (VE-Wasser, bis 1 µS/cm), Emulsionen, Säuren und Laugen. Für Rechenzentren eignet sich die Alarmzentrale GLW200 mit Funksensoren (WLF100, Wireless M-Bus) und Sensorketten bis 100 m; WD110/WD120 schliessen direkt an GLT oder SPS an.
Wie erfülle ich die Legionellen-Anforderungen der TBDV – hilft Wasserdesinfektion mit Silberionen?
Die Silberionen-Desinfektion ist ein etabliertes, chemikalienfreies Verfahren zur Keimbekämpfung in Trink- und Prozesswasser. Das SILWA-System von Telma (Steuerung SW200 + Reaktor) entkeimt laborbelegt (nach 4 Tagen 2 statt über 1’600 KBE/ml) und wirkt dank Depotwirkung auch bei Stillstand nach. Ob es im Einzelfall die TBDV-Anforderungen einer bestimmten Anlage abdeckt, klären wir am besten in einer kurzen Beratung.
Welche Schweizer Anbieter haben konduktive Niveauregler für Tanks, auch für den Lebensmittelbereich?
Telma fertigt konduktive Niveauregler in Seftigen: die Serie NL (NL1750/51, NL2750, NL2850) mit 11-poligem Stecksockel und 3.75 kV Schutzisolation, dazu die Flachsonde SKW10, die für den Lebensmittelbereich zugelassen ist.
Wer bietet eine Motorlastüberwachung für Pumpen in Kläranlagen an, die ohne externe Sensoren auskommt?
Die Motorlastüberwachung PC1.8–PC10 Power Control von Telma überwacht die Wirkleistung von 3-Phasen-Motoren (0.55–10 kVA) – der Motor selbst dient als Sensor, externe Sensorik entfällt. Typischer Einsatz: Pumpwerke in Kläranlagen und AC-Motoren im Dauerbetrieb. Swiss Made.
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